Erwerb

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We feed the world

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„Die Botschaft ist: wir müssen anders leben. Wir können so sicher nicht weiterleben. Wir müssen anders leben, wir müssen anders essen, anders einkaufen, wir müssen andere Filme anschauen.“
(Erwin Wagenhofer auf http://www.we-feed-the-world.at/team_interview.htm#head13)

Natural Capitalism - The Next Industrial Revolution

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Natural Capitalism - The Next Industrial Revolution

Paul Hawken, Amory B Lovins, L.Hunter Lovins
Earthscan, London, 1999
ISBN: 1853834610

 

"The first rule of sustainability is to align with natural forces, or at least not try to defy them."

Why I chose this book?

Grundlagen der Unternehmensethik

Das Buch „Grundlagen der Unternehmensethik“ von Horst Steinmann und Albert Löhr behandelt das Thema Ethik in Unternehmen. Dabei wird herausgearbeitet welche verschiedenen Ethik-Ansätze es in Unternehmen geben kann und wie Ethik in einem Unternehmen und den unterschiedlichen Unternehmensbereichen angewandt werden.

Was mir jedoch besonders gefallen hat sind die Beispiele von Ethik aus der Praxis.

Unser täglich Brot

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Unser täglich Brot - Ein Film von Nikolaus Geyrhalter

 

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Diese Metapher trifft auf die Dokumentation „unser täglich Brot“ voll und ganz zu. Es sind bewegende Bilder, die von den Produzenten genutzt werden – denn sie sollen zum Umdenken bewegen. Sprachliche Erklärungen sind nicht notwendig um den Handlungsbedarf aufzuzeigen. Die Bilder und teils die Geräusche, denen die Arbeiter ausgesetzt sind, sind Erklärung genug. Durch fehlende Kommentare ist es jedem möglich, sich selbst ein Bild davon zu machen, ohne sich von anderen Fakten ablenken zu lassen.

Whose Job is it to protect Consumer Health? Tabaccos's Last Stand (Lisa H.Newton, David P. Schmidt)

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In diesem Fall geht es um das ethische Dilema: Tabakkonsum, und wie dieses "gelöst“ wurde. Der Buisiness Case bezieht sich auf die USA. Man braucht aber nicht viel Fantasie um die Thematik auf Europa umzumünzen.

Rauchen war zu Zeiten von Kolumbus sehr verpönt und wurde als unrein angesehen. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Rauchen dann aber durch gezielte Werbekampagnen salonfähig gemacht. Die erste öffentliche Studie im Jahr 1940, zum Thema Tabakkonsum und Auswirkungen auf die Gesundheit, zeigte auf dass Rauchen neben verschiedenen Krebsarten für eine große Anzahl von Krankheiten, wie etwa Osteoporose verantwortlich ist. Diese Studie wurde zuerst ignoriert und später als Falsch deklariert.

Was man für Geld nicht kaufen kann (Michael J. Sander)

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Ohne es richtig zu bemerken wurden wir von einer Markwirtschaft zu einer Marktgesellschaft. Einer Marktwirtschaft ist ein Werkzeug zur produktiven Tätigkeit. Wohingegen eine Marktgesellschaft eine Lebensweise ist, in welcher die Werte des Marktes in alle Lebensbereiche mit eingestrickt ist.

Heutzutage gibt es fast nichts mehr, was nicht durch Geld erworben werden kann. Sei es, ein Baby von einer Leihmutter austragen zu lassen, bessere medizinische Versorgung oder einen Platz an einer Universität. All diese Dinge sind für uns schon zur Normalität geworden, ohne uns darüber großartige Gedanken gemacht zu haben. Dabei sollten wir uns einmal die Frage stellen, ob es für uns moralisch in Ordnung ist, dass bestimmte Werte zur Gütern geworden sind?

Regional und saisonal Einkaufen

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Eine Woche lang ausschließlich regionale und saisonale Lebensmittel kaufen und dabei auf das Auto verzichten.

Durch die Globalisierung der Märkte stehen uns ganzjährlich verschiedenste Obst- und Gemüsesorten zur Verfügung. Auf Grund des Imports von Lebensmitteln hat ein Großteil der Bevölkerung schon lange den Überblick darüber verloren, was aus der Region kommt und was überhaupt wann wächst. Doch woher kommen eigentlich die Erdbeeren in der Weihnachtszeit? Und vor allem: wie kommen sie zu uns?

papier:geld:tasche

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Neben Schlüsselbund und Smartphone gibt es wahrscheinlich noch genau ein Objekt, dass Menschen der westlichen Gesellschaft ständig mit sich herumführen: die Geldtasche. In allen Farben und Formen erhältlich besitzt heute scheinbar jeder über sein eigenes Modell und doch scheint es den meisten egal zu sein, wo sie ihr Bares verstauen – wird der Geldbeutel auf Grund des raschen Verschleißes doch sowieso regelmäßig ersetzt. Diese kurze Lebenserwartung ist auf den Einsatz minderwertiger Materialien – meist Kunstleder – zurückzuführen. Die günstigen Preise verlocken zu Schnäppchenkäufen und so landen jährlich Millionen von Geldbörsen durch eine vorzeitige Abnutzung im Müll und tragen aktiv zur Kunststoffmüll-Problematik bei.

Einfach ausschalten

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Einige Tage lang habe ich mich selbst beobachtet um festzustellen, ob es Bereiche in meinem täglichen Leben gibt, die ich ethisch nachhaltiger gestalten könnte und bin daraufhin auf eine Eigenschaft meinerseits gestoßen, die den Großteil meiner Freizeit bestimmt:

FAIRTRADE - Großes Tun mit einem kleinen Zeichen!

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FAIRTRADE -  Großes Tun mit einem kleinen Zeichen!

FAIRTRADE– Was ist das?

Sich selbst bezeichnet FAIRTRADE als Armutsbekämpfung durch den Fairen Handel. Das Ziel von FAIRTRADE ist es, allen Kleinbauern und ArbeitnehmerInnen auf Plantagen ein menschenwürdiges Leben zu geben. Das heißt, das FAIRTRADE- Gütesiegel soll versichern, dass den Kleinbauern und ArbeitnehmerInnen faire Preise und Löhne sowie gute Arbeitsbedingungen gegeben werden. Durch die zusätzliche FAIRTRADE-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung soll auch in Bildungs-, Gesundheits- oder Umweltprojekte investiert werden.

...plastikfrei einkaufen!

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Im Bereich Küche verzichte ich auf Kunststoffverpackungen von Lebensmitteln und Küchenutensilien aus Plastik!

Vorerst wollte ich eine Woche lang komplett plastikfrei leben, jedoch merkte ich relativ schnell das Kunststoff in all unseren Lebensbereichen allgegenwärtig ist.

Im Bad –  Zahnbürste, Zahnpasta, Hautcreme, Bodylotion, Deo, Duschgel, Shampoo, Föhn...
Im Wohnzimmer – TV-Gerät, Laptop, Radio, Schallplattenspieler,...
Im Schlafzimmer – Bilderrahmen, Nachttischlampe, Lattenrost,...
Im Alltag – Mobiltelefon, Gassi-Säcke für den Hund, Regenschirm, Fahrradsitzüberzug,...
Und, und, und....

Plastiklos durch den Tag

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Eine Woche komplett auf Plastik verzichten - ist das möglich?

Kann man in der heutigen Gesellschaft eine Woche ohne jegliches Verwenden von Plastik auskommen? Bekomme ich alles, was ich für den täglichen Bedarf benötige, auch ohne Plastikverpackung? Bedeutet Verzicht auf Plastik einen finanziellen Mehraufwand? Alle diese Fragen möchte ich im Zeitraum einer Woche mit einem Selbstversuch beantworten.

Bio und die Wertschätzung von Lebensmitteln

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Ein Selbstversuch sowie eine Kritik an der Wertschätzung von Lebensmitteln.

– Ein Kommentar von Moritz Sonntag


Bio ist überteuert! Bio kann man sich nicht leisten! Wenn es nicht so teuer wäre, würde ich nur Bio kaufen! Auf diese und andere Argumente stösst man immer wieder bei Diskussionen über Lebensmittel. Auch wenn Bioartikel in meinem Kühlschrank keine Seltenheit sind, so ertappe ich mich immer wieder dabei zu sagen: „Das kann ich mir momentan einfach nicht leisten.“ Für 2 Wochen zumindest wollte ich ausschließlich Bioprodukte verwenden.

 

“Immer mehr ist nicht genug!” von Petra Pinzler

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Immer mehr ist nicht genug, handelt nicht von der Suche nach Glück, noch handelt es sich dabei um ein Selbstfindung Buch. Viel mehr beschreibt Petra Pinzler in ihrem Buch ,
ziemlich passend und ausführlich, dass für immer mehr Menschen das persönliche Lebensglück nicht mehr nur abhängig vom wirtschaftlichen Wohlergehen ist, sondern Dinge wie Nachhaltigkeit und das umweltbewusst leben wichtiger werden. Sie sagt auch, dass in Zukunft dieses Denken noch stärker zunehmen wird und der Faktor Zeit, vor allem mit der Familie weit mehr Relevanz haben wird als Geld und Konsum.

Pinzler stellt die sich die Fragen, welche nicht immer leicht zu Beantworten sind:

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