DIY

papier:geld:tasche

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Neben Schlüsselbund und Smartphone gibt es wahrscheinlich noch genau ein Objekt, dass Menschen der westlichen Gesellschaft ständig mit sich herumführen: die Geldtasche. In allen Farben und Formen erhältlich besitzt heute scheinbar jeder über sein eigenes Modell und doch scheint es den meisten egal zu sein, wo sie ihr Bares verstauen – wird der Geldbeutel auf Grund des raschen Verschleißes doch sowieso regelmäßig ersetzt. Diese kurze Lebenserwartung ist auf den Einsatz minderwertiger Materialien – meist Kunstleder – zurückzuführen. Die günstigen Preise verlocken zu Schnäppchenkäufen und so landen jährlich Millionen von Geldbörsen durch eine vorzeitige Abnutzung im Müll und tragen aktiv zur Kunststoffmüll-Problematik bei.

Gaumenfreuden zum selber ernten

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Der Geschmack von Gemüse aus dem eigenen Garten ist eine unbeschreibliche Gaumenfreude und in der heutigen Zeit immer beliebter. Eigentlich kein Wunder bei der Reizüberflutung von Lebensmittel Kennzeichnungen wie „Bio“, „ Öko“, „Naturnah“, „Kontrol­lierter Anbau“  oder auch Skandalen wie EHEC.

Flicken statt kaufen

In einem Baumwoll-T-Shirt stecken tausende Liter Wasser. Die Felder müssen bewässert werden und beim Färben und anschließenden Ausspülen wird jede Menge Wasser benutzt.  In Ägypten, Syrien oder Burkina-Faso, wo Baumwolle angebaut und verarbeitet wird, ist Wasser ein knappes Gut. Zudem sind es oft Kinder, die beim Ernten der Baumwolle auf den Feldern arbeiten müssen. Und Bio-Baumwolle bedeutet noch lange nicht, dass die Bauern fair bezahlt werden  ganz abgesehen von den Arbeitsbedingungen der Näherinnen in Bangaldesh oder China; sie fertigen Shirts und Hosen im Akkord, bis zu 16 Stunden am Tag, ohne Wochenende.

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