Im Jahr 2009 wurde in den Feuilletons grosser Tages- und Wochenzeitungen zur Wirtschaftskrise der Ruf nach einer neuen Diskussion über Werte laut. Das mulmige Gefühl, dass wir einen Bogen überspannt, zu viel konsumiert, zu hoch gepokert, zu sehr geprasst haben, liess Zweifel am ewigen Wachstum aufkommen. Selbst oft schon an der Leistungsgrenze angekommen, versuchen wir auszuloten, was wir anders machen, wie wir wieder eine Balance finden, uns entschleunigen und eine Nähe zu Dingen und Menschen finden können, die uns wirklich wichtig sind.