Vegetarier

Fleisch bringt's.

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Fleisch bringt’s.


Fleisch verleiht laut AMA Superkräfte.

Fleisch bringt’s. So lautet der Slogan einiger Werbeschaltungen der Fleischindustrie im Österreichischen Fernsehen. Die Marketingstrategie von AMA, dem Agrarmarkt Austria ist simpel und witzig gestaltet. Dem Zuseher und potenziellen Konsument wir suggeriert, dass er mit Fleisch leistungsfähiger und stärker ist. Gleichzeitig wird ihm vorgegaukelt, Fleisch sei gesund.

Fleisch bringt's.

Album: 

Ich habe einen Adbuster kreiert, der aufzeigt, welche Risiken der Fleischkonsum birgt. Ich habe eine Art digitalen Stempel einer Kuh entwickelt, welche ich in Tirol fotografiert habe. Diesem Kuhschädel habe ich mitten auf der Stirn ein Fadenkreuz platziert, dort wo Kühe auch mit dem Schlagbolzen normalerweise getötet werden. In roter Schrift und plakativ steht geschrieben „Fleisch bringt’s“. Liest man aber weiter, so sieht der Konsument, was Fleisch auch bringen kann. Nämlich einige Krankheiten und Belastung für die Umwelt…

 

Das Ganze wurde aufgrund der AMA Gütesiegel Marketingstrategie entwickelt.

Hier ein Link zu dem Video:

 

https://www.youtube.com/watch?v=JfBJpDRXGHM

Eine Woche ohne tierische Produkte

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Ich lebe seit ein paar Jahren vegetarisch und für mein ethisches Experiment habe ich den Entschluss gefasst, nicht länger nur auf Fleisch zu verzichten sondern auf alle tierischen Produkte und Produkte mit tierischen Inhaltsstoffen.

Ausschlaggebend für den Verzicht war, dass ich mich schon vor ein paar Jahren näher mit der Tierindustrie beschäftigt habe und ich schlichtweg schockiert war, über den Umgang mit den Tieren. Mittlerweile weiß ich, dass dies nicht nur das Fleisch selbst betrifft. Die Produktionskette hat das Hauptziel die maximalste Menge an Fleisch, Milch und Eiern zu produzieren und das geschieht unter den schlechtesten Bedingungen. Die Tiere sind eingepfercht, kaum bewegungsfähig, leiden und werden mit Antibiotika vollgepumpt.

7 Tage ohne Fleisch- leben als Vegetarier

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Immer mehr Menschen haben immer weniger Lust auf fleischliche Genüsse. Das hat viele Gründe. Die meisten Vegetarier haben sich aus ethischen oder gesundheitlichen Motiven dazu entschlossen, auf Fleisch zu verzichten. Was bedeutet es „fleischlos“ zu  leben? Welchen Einfluss nimmt dabei der Fleischkonsum auf den Alltag? Genau diesen Fragen und noch mehr möchte ich mich stellen mit meinem Selbstversuch eine Woche lang komplett auf Fleisch zu verzichten.

Probier amol einmal pro Woche eine 250km lange Autofahrt.

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Wie hängt der Fleischkonsum mit einer Autofahrt zusammen? Warum fahren wir analog gesehen einmal in der Woche nach München?
Im Jahr 2007 schrieb der Spiegel in einem Internetartikel: „Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt.“1 Der durchschnittliche Deutsche verspeist pro Woche ca. 1000g Fleisch. Analog gesehen legen wir folglich alle sieben Tage eine Strecke von 250 km (vergleichbar mit der Strecke Dornbirn - München) mit dem Auto zurück. Das entspricht 40 Kilogramm CO2. Doch was können wir dagegen tun?

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