Selbstbestimmung

Ziele setzen und sie auf selbst gewählten Wegen verfolgen, ohne überheblich zu sein.

“Immer mehr ist nicht genug!” von Petra Pinzler

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Immer mehr ist nicht genug, handelt nicht von der Suche nach Glück, noch handelt es sich dabei um ein Selbstfindung Buch. Viel mehr beschreibt Petra Pinzler in ihrem Buch ,
ziemlich passend und ausführlich, dass für immer mehr Menschen das persönliche Lebensglück nicht mehr nur abhängig vom wirtschaftlichen Wohlergehen ist, sondern Dinge wie Nachhaltigkeit und das umweltbewusst leben wichtiger werden. Sie sagt auch, dass in Zukunft dieses Denken noch stärker zunehmen wird und der Faktor Zeit, vor allem mit der Familie weit mehr Relevanz haben wird als Geld und Konsum.

Pinzler stellt die sich die Fragen, welche nicht immer leicht zu Beantworten sind:

UpCycling

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Die Evolutionstheorie von Charles Darwin spricht vom Überleben des Stärksten, dem "survival of the fittest". Der Mensch hält sich grundsätzlich für die stärkste Spezies, jedoch gilt es, diese Theorie zu hinterfragen. Ein sehr relevanter Kritikpunkt der Dazwischen Evolutionstheorie besagt, dass die Arten dieses Planeten unabhängig voneinander erforscht werden. Dies ist bereits ein fehlerhafter Ansatz, da die Natur als System betrachtet werden muss, in der Abhängigkeiten bzw. Symbiosen gängig sind und berücksichtigt werden müssen.
Die Annahme, dass die heute existierenden Arten die "stärksten" seien, ist eine grobe Vereinfachung und bedarf tieferer Beobachtung und Analyse.

Die Hacker-Ethik

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Die Hacker-Ethik und der Geist des Informations-Zeitalters  - Himanen, Pekka

 

“Für den Hacker […] ist der Computer an sich Unterhaltung” erklärt Linus Torvald im Prolog des Buches „Die Hacker-Ethik“ von Pekka Himanen und meint damit nicht in etwa die Verwendung des Computers als Tool, sondern schlicht und einfach die Auseinandersetzung mit dem Programmieren, dem fundamentalsten Aspekt der Maschine. Ohne dem Begriff des Hackers – auch als Enthusiast zu verstehen – eine negative Wertigkeit zu geben spricht Himanen über den Bezug des Hackers auf sein Umfeld, das Netzwerk, Geld, seinen ethischen Ansichten und etwa der Verabscheuung der Verletzung der Privatsphäre durch die Nutzung von Kreditkarten.

"Digitale Demenz" von Manfred Spitzer

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"Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen" von Manfred Spitzer

"Alle Schüler mit Notebooks auszustatten und die Computerspiel-Pädagogik zu fördern", so wendet sich Spitzer wehement gegen Initiativen von Politik und Industrie, in seinem Buch "Digitale Demenz". Durch wissenschftliche Studien soll festgestellt worden sein, dass soziale Online-Netzwerke mit virtuellen Freundschaften locken, doch in Wirklichkeit das Sozialverhalten beeinträchtigen und Depressionen fördern. 

Die Theorie des Arschlochs als Beitrag zu einer modernen Ethik

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Der Philosoph Aaron James versucht es mal andersrum. Nicht vom Elfenbeinturm, sondern mit einem Wort, das wohl schon den meisten mal über die Lippen gekommen ist. Besonders fest im Wortschatz ist es als "ass-hole" im Englischen verankert. James präzisiert: "Ein Arschloch (...) ist er erst dann, wenn er solche Dinge aus einem tief verwurzelten Apsruchsdenken heraus tut". Er erläutert in seinem Buch die Triebhaftigkeit einiger Menschen, sich ein grösseres Stück Kuchen zu nehmen, als einem eigentlich zusteht.

Packpapierverlag Sticker

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Der wohl erfolgreichteste politische Aufkleber ist die lachende Sonne mit dem Slogan "Atomkraft - Nein Danke". Die Idee dazu hatte eine 22-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaften in Dänemark 1975. Schon bis 1977 wurden allein von den Buttons rund eine Million Exemplare in 16 Ländern verkauft¹. Eine dänische Stiftung kümmert sich um die Rechte der "Smiling Sun". Darin ist etwa vermerkt, dass die Sonne nicht abgewandelt werden darf. Dennoch gibt es viele Derivate, etwa jene vom Packpapierverlag. Dieser hat sich auf politische Aufkleber und Buttons spezialisiert.

Hier einige Ideen, was in deren Kollektion noch ergänzt werden könnte:

Oekodorf Blatusa

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Auch in Kroatien entwickeln sich Oekodoerfer. Ihr Anliegen ist es, in Gemeinschaft alternative Lebensformen mit einem geringen Ressourcenverbrauch zu entwickeln. Eine viel beachtete Initiative ist das Oekodorf Blatuša near Sizak. 2012 wurden 10 Haueser renoviert und Gaerten angelegt. Leider gibt es keinerlei beschreibungen auf Englisch oder Deutsch, vielleicht kann jemand Texte als Kommentar uebersetzen?

WE ARE TRAFFIC

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Ein viel beachtetes Projekt aus Hamburg stellt Fahrradkultur aus. Und zwar als Bildband im Internet und auch gedruckt. Über Startnext konnten die Produktionskosten von 15.000 Euro finanziert werden, der Bildband 2014 ist leider schon ausverkauft.

An diesem Projekt zeigt sich, was gute Fotografie kommunizieren kann: Lebenslust und Spass ohne erhobenen Zeigefinger.

Food is too precious to waste

We appreciate food. We appreciate the water, land, energy, money and human labor, that is utilized to produce food. Therefore, we made this short video to show the waste of food in a supermarket daily.

Plastiksäcke in der Natur

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Plastiksäcke in der Natur        ein Text von Patrik Kopf

Der Verbrauch von Polythylentaschen und deren Konsequenzen

Wherefrom do I get my food?

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Buy salad in a discounter or at the farmer?

 

introduction:

The food prices are very cheap in Germany, in the EU  Germany is on the tenth place.  Altogether the  level of prices was 1,8 percent above the average of 27 countries of the EU.  Amongst others you can buy lettuce already for 9 cent per piece.  So where do I get my salad from? 

 

nut graf:

Toleranz ist noch nicht das Ziel

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Conchita Wurst gewann mit Bravour den European Song Contest 2014 in Kopenhagen. Die Medien jubeln, doch worüber? Mehr Toleranz soll einkehren. Doch vor dem ethischen Mass der gleichen Rechte und Chancen reicht dies nicht, Akzeptanz wäre ein wichtiger nächster Schritt. Am Ende könnte die Wurstanz stehen (© Robert Misik), ein Zustand, wo uns das Anderssein nicht kümmert. Zumindest, solange es die Rechte und Freiheiten anderer nicht wesentlich beeinträchtigt.

Medienethik und Verantwortung

Ethische Verantwortung von Medienschaffenden und Medienkonsumenten

Von Verantwortung und Schuld, Zensur und Medienethik schreibt PD Dr. Marcus Stiglegger in seinem wissenschaftlichen Artikel – „Mitschuld-Mitverantwortung? Problemfelder der Medienethik“. Die darin behandelten Themen waren Inhalt seines Vortrags an der Fachhochschule für Mediengestaltung in Mainz im Juni 2008. In der Datenbank für elektronische Dokumente der Goethe Universität in Frankfurt am Main wurde der Artikel erstmals online am 18. Jänner 2010 veröffentlicht.

Medienethik und Verantwortung

Ethische Verantwortung von Medienschaffenden und Medienkonsumenten

Von Verantwortung und Schuld, Zensur und Medienethik schreibt PD Dr. Marcus Stiglegger in seinem wissenschaftlichen Artikel – „Mitschuld-Mitverantwortung? Problemfelder der Medienethik“. Die darin behandelten Themen waren Inhalt seines Vortrags an der Fachhochschule für Mediengestaltung in Mainz im Juni 2008. In der Datenbank für elektronische Dokumente der Goethe Universität in Frankfurt am Main wurde der Artikel erstmals online am 18. Jänner 2010 veröffentlicht.

Transition - Handbuch und Film

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Die Transition Bewegung startetet in Großbritannien 2008 und hat zahlreiche Regionen auf der ganzen Welt erfasst. Rob Hopkins gestaltete dazu ein wunderbares Handbuch (PDF leider ohne Abbildungen hier verfügbar - das Buch war vergriffen, wurde bei Greenbooks wieder aufgelegt), mit Anleitungen zur Erlangung von Resilienz: also der Fähigkeit einer Region, sich selbst versorgen zu können und unabhängig von Energieimporten zu werden.

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