Selbstbestimmung

Ziele setzen und sie auf selbst gewählten Wegen verfolgen, ohne überheblich zu sein.

Ethic Banking in Österreich?

Nach einigen Schlüsselerlebnissen in der letzten Jahren versuche ich (manchmal besser, manchmal schlechter), ein Leben zu führen, in dem ich mich wirklich wohlfühle. Da haben so manch kleinere oder auch größere Umstellungen in Richtung Ethik (im Sinne von Ethify yourself, zumindest was ich bisher darüber weiß...) durchaus dazu beigetragen. Letztendlich musste ich auf gar nichts verzichten, was mir wirklich wichtig wäre.

Gesetze, die Kreativität unterdrücken

Hier ist der Link zu dem hervorragenden und witzigen Vortrag von Larry Lessing

LAWS THAT CHOKE CREATIVITY

Evo Morales fordert Klimagerichtshof

Boliviens Präsident Evo Morales hat in seiner Eröffnungsrede einen internationalen Klimagerichtshof gefordert, der Nationen und Unternehmen verurteilen solle, die "dem Planeten Erde schaden". Was in westlichen Industriestaaten belächelt wird, ist in Lateinamerika Realität: In Ländern wie Bolivien oder Ecuador sind die Rechte der Natur, der "Mutter Erde", längst in der Verfassung verankert.

Adbusting: Der Axt-Faktor

Adbusting: Der Axt-Faktor - Der Spiegel Online hat sich in dieser Woche dem Phänomen des Adbusting, also des Verfremden von Reklame mit dem Ziel, die hinter der schillernden Werbefassade liegende Aussage deutlich oder auf die Abgründe der Konzerne aufmerksam zu ... [Konsumpf]

was ist eigentlich ein pedelec?

#was ist eigentlich ein pedelec? -

Elektro-Fahrräder – sie werden auch E-Bikes oder Pedelecs genannt – treten ähnlich wie die Elektroautos dieser Tage ihren Siegeszug an. Umweltfreundlich und preislich erschwinglich unterstützen sie den Radler, sobald dieser in die Pedale tritt. Es gibt sie bereits von beinahe allen großen Herstellern, vom normalen Stadtrad übers Trekking- und Mountainbike bis hin zum Carbon-Straßenrad. Der neue Trend unter den Pedalrittern verzeichnet derzeit ein rasantes Marktwachstum von bis zu 50 % im Vergleich zum Vorjahr, und die Hauptsaison für den Fahrradverkauf hat noch gar nicht begonnen.

Video - Interview mit Kristina Bayer

Kristina Bayer ist Sozialwissenschaftlerin in Kassel und kommt vielleicht im Herbst nach Vorarlberg zum Symposium. In diesem Interview beim elevate Festival 2009 in Graz spricht sie über nachhaltiges Wirtschaften und solidarische Ökonomie.

No Impact Man

Der New Yorker Colin ­Beavan versuchte, ein Jahr lang gemeinsam mit seiner Familie – Frau, Kleinkind, Hund – klimaneutral zu leben. Falter TitelDie Erfahrungen hat er in einem Buch "No Impact man" notiert, das in der deutschen Ausgabe „Barfuß in Manhattan“ heißt und im Falter Nummer 12/2010 rezensiert wird.

Reduktion lässt sich üben, stündlich, täglich, monatlich.
Es geht

Eine Ahnung von der Krise

Sitzen ein Chemiker, ein Physiker und ein Ökonom auf der einsamen Insel und haben nur Konserven zu essen. Wer öffnet wie die Dose? Der Chemiker macht Feuer, der Physiker nimmt einen Stein, und der Ökonom sagt: "Nehmen wir doch einfach mal an, wir hätten einen Büchsenöffner."

Der Einsatz von Magensonden bei demenzkranken Patienten

Die wichtige Entscheidung, ob einen Magensonde bei einem demenzkranken Patienten gelegt werden soll, liegt oftmals bei den Angehörigen.

Ethisches Dilemma – eine schwierige Entscheidung?

Ethik gewinnt in Zeiten des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels zunehmend an Bedeutung. Unternehmerisches Handeln ist geprägt von Komplexität sowie Unsicherheit und ist voll von ethischen Konfliktsituationen. An die Moral der Politiker oder des Topmanagements zu appellieren fällt uns leicht. Wie reagieren wir jedoch bei Verstößen gegen Regelsysteme die wir selbst verursachen?

Ist der Freitod wirklich unmoralisch?

In den großen Religionen der Welt (mit Ausnahme des Hinduismus) ist Suizid mit wenigen Ausnahmen eine Sünde und hat ewige Verdammnis zur Folge. Diese Ausnahmen sind es aber, die die ganze "Verwerflichkeit" dieser Tat in Frage stellen. So ist es im Judentum erlaubt, sich selbst zu richten, um einer Apostasie zu entgehen oder im Buddhismus etwa um eine Schädigung des Karma (z.B.: durch eine schwere Krankheit) abzuwenden.

Sterbehilfe: Moralisch oder unmoralisch?

In Bezug auf das Sterbeverlangen von physisch Kranken sind derzeit fünf ethische Kriterien für die mögliche moralische Akzeptanz diskutiert und deren Erfüllung von so genannten Sterbehilfe-Organisationen (siehe z.B. http://www.exit.ch) als Bedingung möglicher Unterstützung festgelegt worden. Dabei handelt es sich um folgende Kriterien:

Ethify Quotient

Da sich ethisches Verhalten nie objektiv messen lässt, sondern immer subjektiv beurteilt wird, wollen wir mit dem Ethify Quotient, kurz EthiQ, ein Werkzeug schaffen, dass wir darüber besser kommunizieren. Mit der "Weisheit der Vielen" soll eine Einschätzung leichter gelingen, als mit einem Expertengremium. Dieses Prinzip wird auch als Crowdsourcing bezeichnet.

Der EthiQ ist eine Masszahl, um ethisches Handeln einzuschätzen. Einer fair produzierten Packung Kaffee gebe ich vielleicht einen EthiQ von 140%, einem Plastik-Spielzeug nur 65%, weil ich vermute, dass es mit Kinderarbeit gefertigt worden ist und giftige Weichmacher enthält. Im Buch ist der Mechanismus zur Berechnung des EthiQ näher erläutert.

Lebenszufriedenheit, Lebenserwartung und ökologischer Fußabdruck, diese lustige Kombination……

soll den Wert Happy Planet Index darstellen. Lustig darum, weil Länder wie Saudi-Arabien oder Burma weit vor Österreich in dieser Rangliste stehen.Man könnte ja beinahe davon ausgehen, dass eine Diktatur hilfreich ist bei der Erzeugung von Zufriedenheit gemäß dem HPI. Und ganz allgemein ist wohl eine Wertung der Zufriedenheit ohne Betrachtung der kulturellen Aspekte nicht allzu gut vergleichbar.

HPI – wirkungsvoll oder Ziel verfehlt?

Der HPI (Happy Planet Index) verspricht viel: „A index of human well-being and environmental impact“ und hinterlässt mit seinen 46 teils ausgeklügelten Fragen wohl einen bleibenden Eindruck bei so manchem Testkandidaten. Hin und wieder stellt man sich dabei wohl auch die Frage, ob eine ehrliche Antwort gegeben werden soll, will man doch ein möglichst gutes Ergebnis erzielen – oder etwa doch nicht?

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