Selbstbestimmung

Ziele setzen und sie auf selbst gewählten Wegen verfolgen, ohne überheblich zu sein.

Video - Interview mit Kristina Bayer

Kristina Bayer ist Sozialwissenschaftlerin in Kassel und kommt vielleicht im Herbst nach Vorarlberg zum Symposium. In diesem Interview beim elevate Festival 2009 in Graz spricht sie über nachhaltiges Wirtschaften und solidarische Ökonomie.

No Impact Man

Der New Yorker Colin ­Beavan versuchte, ein Jahr lang gemeinsam mit seiner Familie – Frau, Kleinkind, Hund – klimaneutral zu leben. Falter TitelDie Erfahrungen hat er in einem Buch "No Impact man" notiert, das in der deutschen Ausgabe „Barfuß in Manhattan“ heißt und im Falter Nummer 12/2010 rezensiert wird.

Reduktion lässt sich üben, stündlich, täglich, monatlich.
Es geht

Eine Ahnung von der Krise

Sitzen ein Chemiker, ein Physiker und ein Ökonom auf der einsamen Insel und haben nur Konserven zu essen. Wer öffnet wie die Dose? Der Chemiker macht Feuer, der Physiker nimmt einen Stein, und der Ökonom sagt: "Nehmen wir doch einfach mal an, wir hätten einen Büchsenöffner."

Der Einsatz von Magensonden bei demenzkranken Patienten

Die wichtige Entscheidung, ob einen Magensonde bei einem demenzkranken Patienten gelegt werden soll, liegt oftmals bei den Angehörigen.

Ethisches Dilemma – eine schwierige Entscheidung?

Ethik gewinnt in Zeiten des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels zunehmend an Bedeutung. Unternehmerisches Handeln ist geprägt von Komplexität sowie Unsicherheit und ist voll von ethischen Konfliktsituationen. An die Moral der Politiker oder des Topmanagements zu appellieren fällt uns leicht. Wie reagieren wir jedoch bei Verstößen gegen Regelsysteme die wir selbst verursachen?

Ist der Freitod wirklich unmoralisch?

In den großen Religionen der Welt (mit Ausnahme des Hinduismus) ist Suizid mit wenigen Ausnahmen eine Sünde und hat ewige Verdammnis zur Folge. Diese Ausnahmen sind es aber, die die ganze "Verwerflichkeit" dieser Tat in Frage stellen. So ist es im Judentum erlaubt, sich selbst zu richten, um einer Apostasie zu entgehen oder im Buddhismus etwa um eine Schädigung des Karma (z.B.: durch eine schwere Krankheit) abzuwenden.

Sterbehilfe: Moralisch oder unmoralisch?

In Bezug auf das Sterbeverlangen von physisch Kranken sind derzeit fünf ethische Kriterien für die mögliche moralische Akzeptanz diskutiert und deren Erfüllung von so genannten Sterbehilfe-Organisationen (siehe z.B. http://www.exit.ch) als Bedingung möglicher Unterstützung festgelegt worden. Dabei handelt es sich um folgende Kriterien:

Ethify Quotient

Da sich ethisches Verhalten nie objektiv messen lässt, sondern immer subjektiv beurteilt wird, wollen wir mit dem Ethify Quotient, kurz EthiQ, ein Werkzeug schaffen, dass wir darüber besser kommunizieren. Mit der "Weisheit der Vielen" soll eine Einschätzung leichter gelingen, als mit einem Expertengremium. Dieses Prinzip wird auch als Crowdsourcing bezeichnet.

Der EthiQ ist eine Masszahl, um ethisches Handeln einzuschätzen. Einer fair produzierten Packung Kaffee gebe ich vielleicht einen EthiQ von 140%, einem Plastik-Spielzeug nur 65%, weil ich vermute, dass es mit Kinderarbeit gefertigt worden ist und giftige Weichmacher enthält. Im Buch ist der Mechanismus zur Berechnung des EthiQ näher erläutert.

Lebenszufriedenheit, Lebenserwartung und ökologischer Fußabdruck, diese lustige Kombination……

soll den Wert Happy Planet Index darstellen. Lustig darum, weil Länder wie Saudi-Arabien oder Burma weit vor Österreich in dieser Rangliste stehen.Man könnte ja beinahe davon ausgehen, dass eine Diktatur hilfreich ist bei der Erzeugung von Zufriedenheit gemäß dem HPI. Und ganz allgemein ist wohl eine Wertung der Zufriedenheit ohne Betrachtung der kulturellen Aspekte nicht allzu gut vergleichbar.

HPI – wirkungsvoll oder Ziel verfehlt?

Der HPI (Happy Planet Index) verspricht viel: „A index of human well-being and environmental impact“ und hinterlässt mit seinen 46 teils ausgeklügelten Fragen wohl einen bleibenden Eindruck bei so manchem Testkandidaten. Hin und wieder stellt man sich dabei wohl auch die Frage, ob eine ehrliche Antwort gegeben werden soll, will man doch ein möglichst gutes Ergebnis erzielen – oder etwa doch nicht?

Happy Planet Index - Und andere Dinge die die Welt nicht braucht

Das Erhöhen des Bruttoinlandsprodukts wird zu Recht als erstrebenswertes Ziel zunehmend in Frage gestellt. Der Happy Planet Index erhebt den Anspruch die bessere Alternative dazu zu sein und verkommt mit seinem "von allem ein bisschen" Ansatz doch nur zur Lachnummer.

AdBusters machen Anti-Werbung

Hager und Mager

Zahlreiche Blogs beschäftigen sich mit dem Phänomen des Konsums und den Grenzen des Wachstums. Hier stellen wir konsumpf.de vor und worum es dem Blogger Peter Marwitz geht.

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Politik lebt vom Mitmachen und von gegeseitiger Wertschätzung. Diese Leute machen es vor und engagieren sich, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Landwirt in den Nockbergen

Landwirt in den Nockbergen

Auf die Körperhaltung und auf die innere Einstellung kommt's an!

Werteprozess für Liechtenstein

Der Club Benefactum lud am 16.2.2010 zu einem Dinner Dialogue in Vaduz. Vier Leute aus der Finanzwirtschaft und der Forschung diskutierten, wie sich der Finanzplatz Liechtenstein zu einem Ort für nachhaltige Investitionen entwickeln könnte. Ansätze sind vorhanden, doch die Glaubwürdigkeit fehlt noch, warum gerade Liechtenstein etwa bei Mikrokreditprojekten die Nase vorne haben soll.

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