Zufriedenheit

Erkennen, was wirklich gut tut, im Moment, am Tag, im Leben. Anerkennung weitergeben.

Neue Leitlinien für 2035: DAS BLATT WENDEN

"Die Anerkennung von Grenzen – natürlichen und sozialen – verändert den Blick auf die Gesellschaft, ihre Werte und Ziele. Das Wachstumsparadigma, das unsere Zeit beherrscht, ist Basis des hohen materiellen Wohlstandes und gleichzeitig Ursache für ökonomische und ökologische Krisen. Was in der Vergangenheit erfolgreich war, wird angesichts der Begrenztheit des Planeten zunehmend kontraproduktiv. Das BLATT ZU WENDEN erfordert

Projekt "Powerdown" mit Keynote von Richard Heinberg

Die durch „Peak Oil“ und Klimawandel bedingten Herausforderungen müssen
mit einem Hinterfragen der unter der Bedingung billiger fossiler Energie
entstandenen Infrastrukturen und Verhaltensweisen einhergehen. Diese
Infrastrukturen umfassen neben der Energieversorgung das Verkehrswesen,
die Siedlungsstruktur, die regionale Verteilung, das Ausmaß der
Güterproduktion und die Landwirtschaft.

Im Projekt „Powerdown“ werden nach vorbereitenden Aktivitäten
(Literatur-Review, Erfassen des Status Quo existierender relevanter
Initiativen in Österreich, Abschätzung der Potenziale erneuerbarer

Soziale und ökologische Verantwortung einer Gemeinde – proforma oder gelebt?

Wo immer Menschen zusammenleben, muss dieses Zusammenleben durch ein gemeinsames Werteverständnis geregelt werden. Die gilt sowohl für Unternehmen als auch insbesondere für Kommunen.

Aufgabe der Abschlussarbeit „New Business Ethics“ war es, eine Organisation zu portraitieren und dabei aufzuzeigen, wie in dieser Organisation mit sozialer und ökologischer Verantwortung umgegangen wird. Als Beispiel für dieses Portrait wurde die Gemeinde Mäder ausgewählt.

„In den mederen” nennt eine Urkunde aus dem Jahre 1256 jenes Gebiet des Reichshofes Kriessern, welches in etwa die heutige Gemeinde Mäder darstellt.

HPI ... ein Anstoss

Die Resultate des Fragebogens:

  • ich werde erfreulich alt
  • ich bin sehr zufrieden mit meiner Situation
  • mein ökologischer Fußabdruck ist viel zu groß

und die Fragen die sich mir stellen:

HPI - wie misst man Glück? Unglück?

Als Gegenpol zu Größen wie BIP misst der Happy Planet Index keine monetären Größen, sondern eine Kombination aus Lebenszufriedenheit, Lebenserwartung und ökologischer Fußabdruck! Genauer gesagt, die Ressourcen, die aufgewendet werden müssen um eine glücklich zu sein!

In manchen Ländern wie Costa Rica ist der Wert des Happy Planet Index sehr hoch – was bedeutet, dass die Menschen dort mit weniger Ressourcen ein hohes Maß an Glück und Zufriedenheit erreichen und in anderen Ländern wie der USA ist der Happy Planet Index sehr gering – die brauchen also einen höheren Einsatz von Ressourcen um glücklich und zufrieden zu sein!

Ist die Definition von "Glück" heutzutage wirklich nur noch ein personifizierter Wert der Gesellschaft?

... diese Frage hat sich mir nach Erhalt des Ergebnisses des Happy Planet Index (http://survey.happyplanetindex.org) aufgeworfen. Der Happy Planet Index (= infolge HPI) versucht Lebensqualität nicht anhand von rein finanziellen Bewertungen zu bestimmen, sondern auch durch qualitative Bewertungen der Lebensumstände eines jeden Einzelnen unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte.

Diskussion zu der Grundlage des "Mensch-Sein"

Um einen menschlichen politischen, sozialen, ökonomischen Rahmen zu entwerfen muss zuerst eine Definition des "Menschlichen" erbracht werden: Was strebt der Mensch an? Was macht ihn aus? ... Wenn diese fragen geklärt sind kann ein passendes System gefunden werden. 

Es geht hierbei darum, von der profit-zentrierten Denkweise zu einer Menschlichen zu kommen. Damit festgestellt werden kann wie Arbeit, Handel, Entscheidungsfindung und ähnliches aussehen ist ein Bild des Menschen notwendig ...

Ich bitte euch darum mir zu helfen solch ein Bild/Konzeption zu entwerfen.

Ausgegangen soll von den Fähigkeiten die Menschen haben, bzw. deren Ziele, wie zum Beispiel

Lokale Agenda 21 Gipfel hinterfragt Wachstum

Eine Lokale Agenda 21 ist ein Handlungsprogramm, das eine Kommune in Richtung Nachhaltigkeit entwickeln soll. Alle paar Jahre treffen sich Leute aus der Verwaltung, um über ihre Fortschritte zu berichten und Erfahrungen auszutauschen. Die Akteure in Österreich auf der Ebene Bund, Länder und Gemeinden trafen sich vom 29.9. bis 1.10.2010 in Dornbirn. Schwerpunktthema war, den Wert gelingender Beziehungen wahrzunehmen mit dem Motto "Der Luxus des Wir":

Fleisch einfrieren?

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Das Angebot verlockt: so viel Fleisch so günstig! Was nicht gleich auf den Grill kommt, wird verpackt und eingefroren. Aber halt mal, da kaufen wir gleich einige ethische Probleme auf einmal.

1. Masttiere tragen wesentlich zum Treibhauseffekt bei, weil viel Methan bei der Verdauung vor allem bei Wiederkäuern entsteht.

2. Die Tierhaltung bei Hühnern, Rindern oder Schweinen ist nur selten artgerecht. Sie leben meist auf viel zu kleinem Raum und erhalten oft Antibiotika ins Futter beigemengt.

Ethic Banking - da tut sich was....

Aus dem Attac-Umfeld kommt ein neues Projekt:

Die Demokratische Bank

Geld und Kredit als öffentliches Gut

mehr dazu hier:

http://www.demokratische-bank.at/

Autofreier Lebensstil - jede/r fünfte Schweizer/in verzichtet

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Eine Schweizer Untersuchung aus dem Jahr 2005 brachte es an den Tag: Die Zahl der Nichtautofahrer wächst. Jeder fünfte Haushalt in der Schweiz ist autofrei, in den Innenstädten lebt oft sogar mehr als die Hälfte der Bevölkerung ohne eigenes Auto. Am meisten autolose Haushalte gibt es in der Deutschschweiz, am wenigsten im Tessin. Autolose Haushalte sind sehr häufig Einpersonenhaushalte.

Entsprechend dieser Studie kann man vier Typologien unterscheiden:

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