Vorarlberger gründen Lobby für Radfahrer

Am Freitag, 30. März 2012, ging in Dornbirn aus einem Treffen von knapp 40 Alltagsradler/innen und Radaktivist/innen die Gemeinschaft ARGUS Die Radlobby Vorarlberg hervor. Die Radlobby ist eine österreichweite Gemeinschaft von Alltagsfahrradfahrer/innen und Fahrradaktivist/innen. Mit der Vereinigung wollen sich nun auch die Vorarlberger Radler für die Gleichberechtigung des Fahrrads im Straßenverkehr einsetzen, die bis dato nur in der Theorie existiert. Getreu dem Namen ARGUS Die Radlobby — mit dem Akronym ARGUS für Arbeitsgemeinschaft umweltfreundlicher Stadtverkehr — sieht sich die Gemeinschaft auch als Vertreterin von Fußgängern, die unter der gleichen Berechtigungskontroverse leiden.

Gründungsmitglieder aus allen Branchen und Altersstufen

Die Gründungsrunde der Radlobby diskutierte in einem Zeitraum von zwei Stunden über die Ziele und mögliche Aktivitäten einer Lobby für Radfahrer und Fußgänger. Einstimmig delegierte die Runde Aufgaben und Rollen wie Zuständige für Öffentlichkeitsarbeit, Sprecher und Ansprechpersonen. Die Teilnehmer/innen der Versammlung kamen hauptsächlich aus verschiedenen Gemeinden des Rheintals und des Walgaus – ein Teilnehmer ist wohnhaft in Balgach (Ostschweiz). Die beruflichen Hintergründe und politischen Einstellungen der Versammelten ergaben ein weites Spektrum. So saßen sich Stadträte, Unternehmer, Beamte, Schüler und aus allen Branchen stammende Angestellte gegenüber.

Jeder kann aktiv werden

Die Statuten der bundesweiten ARGUS lauten unter anderem

“Der Verein setzt sich besonders für die Belange des Radverkehrs ein, mit dem Ziel, die Verbreitung des Fahrrades als gesundes und umweltfreundliches Verkehrsmittel zu fördern. Der Verein wahrt die Interessen der radfahrenden Bevölkerung insbesondere gegenüber Politik, Behörde und Öffentlichkeit.”

Der Verein Radlobby ist offen für Mitglieder jeden Alters. Gegen einen geringen Jahresmitgliedsbeitrag erhält jede/r Angemeldete Services wie günstige Radversicherungen oder Hilfestellungen bei rechtlichen Vorfällen. 

(Quelle: http://voradlberg.or.at/ )

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