Bald ist es soweit: das Buch ist nun in der letzten Korrekturschleife. Die Fussnoten sind aufgrund der vielen Autoren etwas durcheinander gekommen und muessen wir noch entflechten. Birgit hat zahlreiche Abbildungen neu gestaltet und Christof zwei Schauspieler zu den neun Werten portraitiert.
"The Economy of Abundance" ist ein derzeit viel besprochenes Buch zur Postwachstumsökonomie. Der Autor Wolfgang Höschele räumt erstmals mit einer Grundannahme der Wirtschaftswissenschaften auf, die bislang davon ausgeht, dass die menschlichen Bedürfnisse unendlich seien. Ihr Axiom bisher ist es, zu studieren, wie Menschen ihre limitierten Ressourcen organisieren können, um ihre unlimitierten Wünsche zu erreichen.
Für 2012 schon Vorsätze gefasst? Das Ethify Journal leitet dich an, etwas zu verändern: an dir oder deiner Umgebung.
Die Fragen im Journal durchlaufen ein U, entsprechend der "Theory U" machst du eine Reise vom Verstand über ein Bauchgefühl zu einer Projektion, um dann zu überlegen, wer dich bei deinem Vorhaben unterstützen könnte.
Den Blog von konsumpf haben wir ja schon länger auf ethify.org syndiziert. Da geht es vor allem um Perspektiven jenseits von Konsum und Wachstum mit aktuellen Überblicksartikeln.
Der Betreiber von konsumpf Peter Marwitz aus Kiel hat aber auch eine ausführliche Linkliste zusammengestellt, die wir hiermit wärmstens weiterempfehlen. Folgende Kategorien werden angeboten:
Um in einer schnelllebigen und über alle Maßen mobilen Welt der Umwelt zu helfen, muss ein Umdenken in der persöhnlichen Fortbewegung stattfinden.
Im Projekt der beiden InterMedia Studentinnen dreht sich alles um die Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nachdem die Recherche das erschreckende Ergebnis zum Vorschein brachte, dass der Personenverkehr bis zum Jahr 2015 um 20% zunehmen wird, war ihnen klar, wohin sie ihre Arbeit führt. Der Umwelt tut dies natürlich nich gut und schlussendlich fällt es auch auf uns Menschen zurück.
Wir lesen täglich, dass wir uns gesünder ernähren sollten. Lebensmittelhersteller haben verstanden, dass es ihnen marktwirtschaftliche Vorteile bringt, wenn sie auf den grünen Zug aufspringen. Neue Biolabels und Gütezertifikate schießen aus dem Boden wie frische Pilze, gleichzeitig häufen sich Skandalmeldungen um verseuchte Lebensmittel und keiner weiss mehr, wem er da eigentlich trauen kann. Wie soll man sich in diesem Dschungel noch zurechtfinden?
Schon wieder ein Blog mit Lebenstipps? Auch Dirk Henn will was tun, seinen reduzierten Lebensstil sichtbar machen. "Eigentlich neige ich nicht dazu, Blogs zu schreiben, ganz und gar nicht. Aber jetzt ist es an der Zeit. Also rappel ich mich auf, und mache mich ans gelernte Handwerk :-)" Der Journalist und Familienvater schreibt jede Woche donnerstags etwas auf, was ihn bewegt, was klarmacht, dass wir unsere Gewohnheiten ändern müssen.
Eine Lokale Agenda 21 ist ein Handlungsprogramm, das eine Kommune in Richtung Nachhaltigkeit entwickeln soll. Alle paar Jahre treffen sich Leute aus der Verwaltung, um über ihre Fortschritte zu berichten und Erfahrungen auszutauschen. Die Akteure in Österreich auf der Ebene Bund, Länder und Gemeinden trafen sich vom 29.9. bis 1.10.2010 in Dornbirn. Schwerpunktthema war, den Wert gelingender Beziehungen wahrzunehmen mit dem Motto "Der Luxus des Wir":
- Dematerialize: create attractive lifestyles with less resource consumption.
- Rethink existing systems and develop new ones.
- Change the cultural attitude. Be aware of patterns.
- Reshape markets and influence politicians by your individual choices.
- Share your stuff.
- Make it cool to be green.
- Develop media-partnerships to raise awareness.
- Cherish cultural diversity - it is a precious resource.
- Consider people's health.
- Understand the "real price" of products and services. The use of nature has its price.
Ein Artikel zur Arbeit "Kommunikation und Hefe" von AnonymStudent
Immer schneller, immer einfach und immer kürzer müßen heutzutage Informationen sein. Was die SMS uns vormacht ist, spätestens seit 2006 als die Internetseite Twitter[1] ins Netz ging, klar: Dem modernen Menschen reichen 140 Zeichen um eine Nachricht zu übermitteln. Die Seite von iConji[2] verspricht sogar noch kürze Nachrichten und das über alle Sprachbarierern hinweg. Doch macht es überhaupt Sinn sich nur noch über Abkürzungen und unachtsam geschriebene Nachrichten zu unterhalten? Ein InterMedia Student aus Dornbirn, Pseuydonym "AnonymStudent", hat sich zu diesem Thema Gedanken gemacht und ein Plakat entworfen.
Die Idee zur Bewertung von Unternehmen, Organisationen oder Produkten wurde im Ethify Buch ausführlich dargestellt. Am 10. Mai 2010 gab's im net culture lab Dornbirn den ersten Prototypen zu sehen. Die Bewertung erfolgt entlang einer Skala von 25% bis 400%, wobei 100% den Mittelwert darstellt. Nicolas und Martin haben einen Slider entwickelt, der intuitiv zu bedienen ist. Die Integration in das Drupal-Modul "VotingAPI" erlaubt auch Auswertungen nach einzelnen Kriterien. Der nächste Schritt ist die Einbindung in eine Vorlage für Bewertungsobjekte sowie die Darstellung eines Labels, das mit einem Code-Snippet auf die eigene Webseite übernommen werden kann.
Mathias Binswanger wird zum Symposium "Reduktionen" im Herbst 2010 nach Dornbirn kommen. Er beschreibt Gründe für den Wachstumszwang in seinem Buch "Die Tretmühlen des Glücks".
Der New Yorker Colin Beavan versuchte, ein Jahr lang gemeinsam mit seiner Familie – Frau, Kleinkind, Hund – klimaneutral zu leben. Die Erfahrungen hat er in einem Buch "No Impact man" notiert, das in der deutschen Ausgabe „Barfuß in Manhattan“ heißt und im Falter Nummer 12/2010 rezensiert wird.
Reduktion lässt sich üben, stündlich, täglich, monatlich. Es geht
Wie gesund lebe ich? Wie hoch ist meine Lebenserwartung? Was kann ich verbessern in meinem Leben? Wie stehe ich mit meinem Glück im Vergleich zu anderen Personen da? Diese Fragen will der Happy Planet Index beantworten.
Müssen wir alles immer genau und sofort wissen? Braucht es wirklich immer Fakten um die Welt zu verstehen? Oder reicht nicht auch schon der Glaube an die Veränderung und die Geduld, darauf zu warten.