Fair TOS - Eine einfache Übersetzung der Nutzungsbedingungen

CC-by-sa ethify.org & rasos

Wer von uns kennt das nicht, ein neues soziales Netzwerk ist entdeckt und man meldet sich kurzerhand an. „Ich akzeptiere die Nutzungsbedingungen“ Ist der erste Klick in die Welt jeden sozialen Netzwerkes. Aber haben wir auch nur die geringste Ahnung, was wir mit diesem Häkchen alles akzeptieren?

Nein! Kaum einer hat jemals eine gesamte Nutzungsbedingung durchgelesen. Dieses Problem haben wir uns als Ausgangssituation für das Projekt „Fair TOS“ im Rahmen der Lehrveranstaltung Social Media an der Fachhochschule Vorarlberg genommen.

Es müsse doch möglich sein, diese ganzen Zeilen in einen schnell und einfach verständlichen Code zu verwandeln? Das Ergebnis dieser Überlegungen ist ein Zeichensystem, das die Inhalte der Nutzungsbedingungen visualisiert. Ähnlich der Icons von Creative Commons sind die wichtigen Aussagen der terms of use durch Icons visualisiert und an das jeweilige soziale Netzwerk angepasst. Im Rahmen der Lehrveranstaltung haben wir dieses System für Facebook und Twitter angewendet.

Fair TOS ist auf aktuellem Stand noch sehr konzeptionell. In weiterer Ausführung könnte man die Icons übernehmen, um beispielsweise einen baukastenähnlichen Blog aufzubauen. Anbieter hätten hier die Möglichkeit ihre Nutzungsbedingungen anhand der Icons „zusammenzubauen“ und auf ihre Plattform anzuwenden. Nutzer hätten die Möglichkeit, beispielsweise beim Anlesen einer Nutzungsbedingung, genauere Informationen über jedes der Icons zu bekommen.

„Gibt man hier nicht sämtliche Verantwortung des eigenen Datenschutzes ab?“ kritisiert ein interessierter Zuhörer bei der Erstpräsentation des Projekts auf der Austellung „Überwachung – unser digitales Leben nach Snowden“. Berechtigter Einwand, allerdings ist Ausgangspunkt der Projektes fast schon das völlige Ignorieren jeglicher Nutzungsbedingungen. Für weitere Stellungsnahmen zu dieser Aussage steckt das Projekt noch viel zu sehr in seinen Kinderschuhen, zudem wurde für genauere Details noch kein rechtlicher Fachmann konsultiert.

Visionär kann gesagt werden, dass insofern alle Sicherheits- und Verantwortungsfragen geklärt werden können, dieses Projekt einen großen Schritt zu einem bewussteren Umgang mit den eigenen Daten etc. erzielen kann.

 

Fachhochschule Vorarlberg

Bachelor-Studiengang InterMedia

IMB 11 Wintersemester 2013

 

Eingereicht bei Ing. Dr. Roland Alton-Scheidl

Vorgelegt von Verena Preiser, Britta Derflinger, Vanessa Walch, Bernd Pegritz

Kurs: Medienwirkung - Social Media

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