Motivation

Am Plafond

Lebensmensch und Gewinnwarnung waren Wort und Unwort im Jahr 2008. Es folgten Nominierungen für Finanzkrise, Problemguru, Managerboni und soziale Hängematte. 2009 wurde die Abwrackprämie, 2010 die Wutbürger und 2011 der Euro-Rettungsschirm zu den Worten des Jahres gekürt.

Wir merkten es nicht nur am Sprachgebrauch: die Wirtschaftswachstumsmaschine ist ins Stocken geraten. Doch nur wer nachhaltiges Wachstum versprach, konnte im Superwahljahr 2009 auch Wahlen gewinnen. Aber glauben wir Menschen nach wie vor daran, dass die Welt und die Wirtschaft sich immer schneller drehen müssen, damit es uns allen gut geht? Haben wir nicht schon längst den Bogen überspannt?

Der ethische Diskurs zu den Grenzen des Wachstums nimmt weiter Fahrt auf. Das Eurobarometer 2009 zeigte, dass in Österreich der Klimawandel als gegenwärtig dringendstes globales Problem gesehen wurde - noch vor dem weltweiten Wirtschaftsabschwung. Insgesamt betrachten rund 86 Prozent der Bevölkerung den Klimawandel als bedeutendes Problem1. Es ist also nicht nur Dennis Meadows, der seine 1972 entworfenen Projektionen einer aufziehenden Systemkrise, publiziert im Bericht an den Club of Rome, bestätigt sieht. Im Jahr 2004 veröffentlichten die Autoren das 30-Jahre-Update. Darin brachten sie die verwendeten Daten auf den neuesten Stand, nahmen leichte Veränderungen an ihrem Computermodell World3 vor und errechneten anhand verschiedener Szenarien mögliche Entwicklungen ausgehend vom Jahr 2002 bis zum Jahr 2100. In den meisten der errechneten Szenarien ergibt sich ein Überschreiten der Wachstumsgrenzen und ein anschließender Kollaps („overshoot and collapse“) bis spätestens 2100. Fortführung des „business as usual“ der letzten 30 Jahre führe zum Kollaps ab dem Jahr 2030.

Dennis L. Maedows über Grenzen des Wachstums beim World Economic Forum in Davos 2009

Auch bei energischem Umsetzen von Umweltschutz- und Effizienzstandards kann diese Tendenz oft nur abgemildert, aber nicht mehr verhindert werden. Erst die Simulation einer überaus ambitionierten Mischung aus Einschränkung des Konsums, Kontrolle des Bevölkerungswachstums, Reduktion des Schadstoffausstoßes und zahlreichen weiteren Maßnahmen ergibt eine nachhaltige Gesellschaft.2

Unser ausuferndes Konsumverhalten ist auch Stoff für viele Künstler. Kalle Lasn drehte zahlreiche Dokumentarfilme und Werbespots, beispielsweise über das Verschwinden der Regenwälder im Pazifischen Nordwesten.3 Die Fernsehsender weigerten sich jedoch, seine Spots zu senden, was ihn zur Gründung der Adbusters Media Foundation veranlasste - einer Organisation, die sich für öffentlich zugängliche Sendezeiten einsetzt. Schon 1999 veröffentlichte Lasn das gesellschafts- und konsumkritische Werk „Culture Jam“. Darin schreibt er: „The Earth can no longer support the lifestyle of the coolhunting American-style consumer. We have sought, bought, spewed and devoured too much, too fast, too brazenly, and now we're about to pay. Economic „progress“ is killing the planet.“4 Österreichische Dokumentarfilmer thematisieren diese Grenzen: 2005 Erwin Wagenhofer in „We feed the world“ und 2008 mit „Let's make money“ oder Werner Boote 2009 mit „Plastic Planet“.

Die jahrhundertelange Ausbeutung der natürlichen Reichtümer der Erde hat dazu geführt, dass wichtige Ökosysteme zu kollabieren drohen. Der Beweis des Widerspruchs zwischen endlichen Ressourcen und einer Wirtschaftsweise, die auf exponentiellem Wachstum beruht, ist mittlerweile erbracht. Wenn China und Indien weiterhin so rasch aufholen und die Wirtschaft in den Industrienationen wieder an Fahrt gewinnt, würde ein 5 prozentiges globales Wachstum heissen, dass alle 14 Jahre sich die Leistung - aber auch der Verbrauch – verdoppelt. Wenn alle (künftig) neun Milliarden Menschen über den derzeitigen Reichtum der OECD-Länder verfügen würden, müsste die Wirtschaftsleistung bis zum Jahr 2050 15mal höher sein als heute.5 Wie können die berechtigten Forderungen der Entwicklungsländer nach Wachstum mit den vorhandenen Ressourcen erreicht werden? Wie sieht das Verhältnis von Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität in einzelnen Regionen aus? Braucht es andere Konsumgewohnheiten in den entwickelten Ländern? Brauchen wir neue Lineale und Kriterien, um Fortschritt und Wohlstand zu messen?

Der vor allem in den Schwellenländern enorm steigende, in den Industriestaaten ohnehin untragbar hohe Bedarf an Energie und Rohstoffen lässt sich zunehmend schwieriger decken. Selbst China meldet in 19 Branchen Überkapazitäten, vom Flachglas bis zu Containerschiffen6. Andererseits können immer mehr Menschen ihre fundamentalen Bedürfnisse nicht mehr befriedigen, egal ob auf dem Land oder in den Slums der Megacities. Die industrielle Landwirtschaft ist nicht nur in vielerlei Hinsicht ökologisch zerstörerisch, sondern schafft es auch nicht, die Weltbevölkerung ausreichend zu ernähren. Eine Milliarde Menschen leidet an chronischem Hunger, täglich sterben an Unterernährung 100.000. Die verstärkte Produktion von Agrotreibstoffen, die Spekulation mit Nahrungsmitteln, die Folgen des Klimawandels und eine Wirtschaftskrise verschärfen die Ernährungskrise, sodass sie auch in den hochentwickelten Ländern spürbar wird. In den USA bezog jeder achte Erwachsene und jedes vierte Kind zu Weihnachten 2009 Lebensmittelmarken7, weil sie sich das Essen nicht mehr leisten konnten.

Hinzu kommt, das sich die Produktivität in vielen Bereichen gar nicht mehr steigern lässt, sei es in der Landwirtschaft, im Supermarkt, beim Friseur, beim Arzt oder in der Ausbildung. Manche Dinge benötigen Zeit, um zu reifen oder um Qualität zu erlangen. Wir wollen Gemüse essen, das in echter Erde wuchs, mit Menschen auch mal ein paar Worte wechseln, beim Arzt eine gute Diagnose und in der Ausbildung die Gelegenheit, nicht nur Wissen aufnehmen, sondern auch Fähigkeiten entwickeln und Erfahrungen sammeln zu können. Dies lässt sich durch Glashäuser, 5-Minuten Taktung oder Turbostudiengänge nicht erreichen. Weniger ist mittlerweile oft mehr, und dennoch bewegen wir uns wie Rennmäuse in einem Rad, das immer schneller läuft.

In den Feuilletons der Zeitungen wird eine neue Ethik eingefordert, welches unser Denken und Handeln besser steuern soll. Jene, die dazu ausgebildet sind, erzählen von ethischen Konzepten, die hunderte oder gar tausende Jahre alt sind oder verschanzen sich hinter einer Wissenschaftlichkeit, die ausser einigen ethischen Dilemmata wenige konkrete Beiträge für eine aktuelle Wertedebatte liefert. Die Beurteilung, ob Stammzellenforscher Gott lästern, weil sie neues Leben ohne Fortpflanzung schaffen können, lässt sich vielleicht noch mit einem tiefsitzenden Gebärneid von (männlichen) Wissenschaftern erklären. Die Ethik ist aufgefordert, sichauch  wieder um den den Alltag zu kümmern. Angesichts zahlreicher Krisen gibt es einen aktuellen Bedarf, jenseits prophetischer Verheissungen Rahmen zu definieren, wie wir leben können und sollen.

Zeitungs - Kommentare und Glossen über mangelnde Moral in der Wirtschaft (Der Standard 2.1.2012)

Wir benötigen dringend Lösungsansätze, den Wachstum in vielen Bereichen in Schranken zu weisen. Dabei gilt es, ethische Grundwerte neu zu sortieren, diese in einen aktuellen Kontext zu bringen und Handlungsanleitungen zu formulieren. In den folgenden Kapiteln werden zunächst Grundhaltungen verschiedener Religionen in Erinnerung gerufen und Handlungsmuster aus unserer Zivilisation beleuchtet. Darauf folgt der Versuch, einen Wertekanon einerseits für den einzelnen Menschen, andererseits als Richtlinien für Organisationen und die Wirtschaft zu bestimmen. Mit ethify.org, Culture Jamming oder dem Ethify Quotient werden einige Medien beschrieben, um zu einer persönlichen Wertordnung zu gelangen, diese zu leben und mit anderen Menschen auszutauschen.

Back to the roots? Nein, mit Ethify Yourself muss niemand zurück ins Mittelalter. Wir wollen viele Errungenschaften behalten: den Rechtsstaat, Ausbildung, Mobilität oder das Internet. Du musst auch nicht in ein Kloster gehen, zur Gemeinschaft der Wisseranianer8 in der Taiga pilgern oder der ökologischen Föderation in Damanhur9 bei Turin beitreten, obwohl diese autonomen Gemeinschaften sicherlich sehr inspirierend sein können. Ethify Yourself beginnt bei Dir selbst, in der Nachbarschaft, im Betrieb und in der Region und holt Kraft in kreativen Milieus. Wer sucht, findet Menschen und auch Städte oder Gemeinden in der Umgebung, die schon auf dem richtigen Weg sind. Diese gilt es mit politischer Arbeit zu stärken, zu vernetzen und zu präsentieren, damit die Voraussetzungen, tatsächlich ein ethisches Leben führen zu können, besser werden. Der „Happy Planet Index“ und der „Ethify Quotient“ sollen kontinuierlich steigen, nicht das Bruttoinlandsprodukt, doch mehr dazu etwas später.

Knäckebrot

Mess–Systeme für Wohlstand oder ethische Überlegungen sind nie objektiv, sondern immer das Ergebnis von Menschen mit Interessen. Das gilt übrigens für jede Wissenschaft, selbst für die Physik. Roland Alton erzählt hier kurz seinen persönlichen Zugang zu Ethify, seine Rolle in diesem offenen Projekt und das essbare Medium, das ihn dabei begleitet.

Nach dem Studium, etwas Praxis in der Wirtschaft und einigen wissenschaftlichen Forschungsarbeiten hatte sich Roland Mitte der neunziger Jahre selbstständig gemacht. Bei der zweiten Gesellschafterversammlung der PUBLIC VOICE Telekommunikationsgesellschaft m.b.H., schlug Kompagnon und Finanzchef Dieter vor, den Gesellschaftern nur Knäckebrot und Wasser zu kredenzen. Alle Einlagen waren verplant und noch kein fertiges Produkt war auf dem Markt, eine Aufstockung der Anteile stand zur Diskussion. Die Umsätze entwickelten sich daraufhin prächtig, die Österreich Online Handbücher wurden zu Sachbuch – Bestsellern, und es gab Angebote für verschiedene Beratungstätigkeiten. Dieter wurde Konsulent und baute eine Mobiltelefonfirma auf, Reinhard ging wieder in die USA und Roland kümmerte sich um eine Forschungs- und Entwicklungsorganisation, die 2003 in eine Genossenschaft übergeführt worden ist10.

Ja, Knäckebrot, das war das richtige Menü. Rolands Schwiegergrossvater Wilhelm Kraft hatte dazu als Lebensmittelchemiker das Patent in Deutschland erworben und eröffnete 1927 eine Knäckebrotfabrik in Berlin-Lichtenberg.11 Er baute sich von den Patenteinnahmen eine Hütte bei Davos und stieg aus, zunächst aus den Wirren des Krieges und dann aus dem bürgerlichen Leben. In der Schweiz beriet er die Zwieback - Fabrik in Murten zum Aufbau eines Knäckebrotwerkes, deren Produkte noch heute Rolands Vornamen in der Marke tragen. Er baute Segelschiffe und verbrachte mit seiner Familie sieben Monate im Mittelmeer und fünf Monate in den Bergen.12 Im Alter zog er sich nach Griechenland zurück und ernährte sich vor allem von Olivenöl und Brot.

Knäckebrotkiste auf der Kraft - Hütte auf der Schwarzseealp im Prättigau

Seine Tochter Astrid, also Rolands Schwiegermutter, baut biologisch Obst und Gemüse in Feldkirch seit den 1960er Jahren an, als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Sie ist geübt, mit Kräutermixturen, natürlichem Dünger. effektiven Mikroorganismen, einigen Tricks um die Schnecken abzuhalten und den richtigen Nachbarpflanzen den bestmöglichen Ertrag zu erzielen. Sie kauft keine eingeschweisste Ware und produziert praktisch keinen Müll. Die Krautköpfe vergräbt sie im Winter im Glashaus und im Sommer gibt es zum Müsli mittags im Garten Knäckebrot mit dick Butter drauf, und zwar auch wochentags auf der Sonntagsseite (das ist jene mit den tieferen Löchern).

Rolands Grossmutter Elisabeth Schepers hatte selten Brot zu Hause im Heimgarten in Gelsenkirchen, aber immer Knäckebrot. Ihr Lieblingsaufstrich war ein Schmierkäse, den gab's aber nur in Holland, und sie liess ihn sich immer mitbringen. Wenn sie Rolands Familie in den 1970er Jahren in Tirol besuchte, waren immer vier Packungen doppelt in Tüte eingewickelt dabei.

Zufriedenheit hat so viele Facetten, bei Roland ist es vielleicht die Reduktion auf Roggen, Wasser, Hefe und etwas Salz. Mit Knäckebrot beginnt und beendet er den Tag, in der früh mit Marmelade drauf und abends mit einem Stück Bergkäse. Die Altons haben immer mindestens drei Sorten Knäcke im Schrank. Zum Nachtrocknen wurde im Kachelofen ein Türchen vogesehen. Und wenn mal eine Bekannte nach Schweden ins Land des Hårdbröd reist, dann wird ein eigener Koffer mit Leksands Rundkaka bestellt. So war auch Knäckebrot der stete Begleiter dieses Textes. Dieses Trockenbrot eine Metapher, die Einfachheit, Stil und Universalität verbindet und für viele positive Eigenschaften steht: Balance, Umsicht, Selbstbestimmung oder Gerechtigkeit. Doch mehr zum Wertekanon später.

Knäckebrot von den Roland Werken mit Rezeptur von Wilhelm Kraft

Ein Buch über eine aktuelle Ethik zu schreiben bedeutet vor allem auch, der Diskussion über Werte und Ziele Raum zu geben. Auf der steten Suche nach Orientierung und Zufriedenheit müssen wir in allen Lebensphasen ein wenig nachjustieren. Ein erfülltes Leben kann diejenige erreichen, die sich um ethische Ziele bemüht, resümiert der australische Ethik-Professor Peter Singer in seinem Buch „Wie sollen wir leben?“ Wer keine Ziele vor Augen hat, mag zwar das Leben irgendwie geniessen können, doch liegt nach Peter Singer der Schlüssel für ein erfülltes Leben darin, Gutes zu tun und sich dafür einzusetzen. Dieser Text will anregen, zu üben. Jeden Tag, jede Woche, jedes Jahr sollen wir guten Werten ein Stück näher kommen.

Die Motivation kommt aber natürlich auch vom derzeitigen Weltgeschehen, das so viele Menschen nach dem ersten Jahrzehnt im neuen Jahrtausend beschäftigt. Wir spüren eine Reihe von Bruchstellen: Familienzusammenhänge sind im Umbruch, die Geschäftswelt wirft ihre industriellen Strukturen ab, die Finanzwelt hat den Bogen überspannt und wir wollen bewusster konsumieren. Dazu vermitteln die neuen Medien ein neues Grundrauschen unserer sozialen Beziehungen in einer Qualität, wie wir sie noch nie erfahren haben. Auf so viele Umbrüche geben uns weder die Weltreligionen noch die Politik zufriedenstellende Antworten, auch weil die Situation sehr komplex ist.

Studierende an der FH Vorarlberg, für die "Ethify Yourself" als Skriptum dient, diskutierten im Fach „New Business Ethics“  eifrig mit. Bei der Schlusspräsentation wurden einerseits persönliche Konsequenzen in überraschendem Ausmass artikuliert, andererseits Portraits von Menschen gezeigt13, welche eine klare Haltung zu ausgewählten ethischen Fragestellungen einnahmen. Den Ethify Wertekanon formulierte Roland Alton zunächst mit seinem Freund Michael Fröschl beim Abstieg vom Hohen Priel im Toten Gebirge. Diese wurden in einem offenen Prozess offline und online mehrfach überarbeitet und zum ersten mal im November 2009 bei der Langen Nacht der Forschung in Dornbirn und bei einem Barcamp in Liechtenstein präsentiert. Weite Strecken des Textes sind auf den langen Zugfahrten von Vorarlberg nach Wien und retour quer durch die Alpen entstanden, sofern Mitreisende den Autor nicht in Diskussionen verwickelten, nachdem sie ihn auf die Buchtitel ansprachen, die im Abteil herumlagen. Juliane Alton hat weite Teile des Textes korrekturgelesen. Deren Kinder Leonhard und Verena haben Roland ermutigt, im Kapitel zur Ernährung einen Aufruf zum Fleischverzicht einzubauen, denn sie sind seit Jahren ethische Vegetarier und wollen keine toten Tiere auf Tellern sehen. Und Karolin, Altons kleinste Tochter, mahnte zurecht und mit Hartnäckigkeit ein, dass Arbeit nicht der einzige Lebenszweck sei.

Quellen sind über Fussnoten erschlossen, als auch einige Textteile, die von der Wikipedia übernommen worden sind. Der taktische Geschlechterwechsel im Text bringt am besten zum Ausdruck, dass sowohl Männer als auch Frauen handelnde Subjekte sind. Für jedes ins Exil geschickte scharfe ß wurde ein Doppel-s eingebürgert.

Als Mitbegründer von Creative Commons Österreich ist es für Roland nur konsequent, nicht jede Definition neu zu formulieren und gute Zusammenfassungen neu zu schreiben. Er schlüpfte in einigen Kapiteln mehr, in anderen gar nicht, in die Rolle des Herausgebers und stellte Texte zusammen, die von anderen dafür geschrieben worden sind, übernommen zu werden. Die Creative Commons Lizenz bringt die Nutzungsbedingungen klar zum Ausdruck14 und ist kompatibel mit den Bedingungen der Wikipedia. Denn auch beim wissenschaftlichen Arbeiten dürfen Texte auszugsweise weiterverwendet werden, sofern auf die Autoren verwiesen wird. Im Falle einer Quelle aus Wikipedia ist der Artikel über einen Link oder eine Endnote verlinkt und die Liste der Autoren ist über die „History“ eines Artikels abrufbar, wobei alle identifizierten Akronyme von Nutzern nochmals extra im Anhang aufgelistet sind. Ähnlich wurden Abbildungen oder Fotos verwendet und jene, die selbst gemacht sind, sind ebenfalls unter eine CC Lizenz gestellt oder sind als Zitat in einer Forschungsarbeit zu verstehen.

In den ersten zwei Jahren, da das Buch Online stand, beteiligten sich etwa 20 Personen an Ergänzungen und Korrekturen. Ein Zugang für Smartphones, Tablets und aus Facebook sowie ein Spiel wurden entwickelt, zahlreiche Menschen haben Blogbeiträge auf ethify.org verfasst. Die Texte wurden 2011 nochmal aktualisiert, teilweise ins Englische übersetzt und in einer 2.0 Version Online veröffentlicht. Eine leicht abgespeckte Version wurde von Birgit Hofer als Buch sorgfältig gestaltet und auch als eBook aufbereitet. Nun aber genug der technischen und persönlichen Details. Jetzt geht's los mit der Frage, wie und ob wir Wachstum messen sollen.


1:http://www.global2000.at/site/de/nachrichten/presse/klimaenergiepresse/p...

2:http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums

3:http://de.wikipedia.org/wiki/Kalle_Lasn

4: Lasn 1999, p xiv

5:http://zukunftskongress.at/these/nr/12/

6: Der Standard, 30.11.2009, p 11

7: Der Standard, 30.11.2009, p 4

8: ÖKOPOLIS TIBERKUL ist eine ökologische und spirituelle Gemeinschaft in der Taiga in Südsibirien: http://www.oekopolis.info

9: Damanhur versteht sich als Laboratorium der Zukunft und wurde 2007 von der Zeitschrift „Communities“ zur schönsten Gemeinde der Welt erklärt: http://www.damanhur.at

10:http://osalliance.com/info/geschichte

11:http://de.wikipedia.org/wiki/Knäckebrot

12: Kraft 2002

13:http://www.fhv.at/media/videos/ethikelemente

14:http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/