Ethisches Handeln verstehen und erleben

Wie lässt sich Zufriedenheit messen? Welche Werte sind uns wichtig? Sollen beide Eltern voll arbeiten? Was kann Regionalgeld leisten? Geht Kooperation statt Konkurrenz in der Wirtschaft? Fair Cloud statt Google Drive?

Lies im Buch, die Rezepte oder schau in die Galerie. Dein Journal bringt dich weiter.
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“Immer mehr ist nicht genug!” von Petra Pinzler

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Immer mehr ist nicht genug, handelt nicht von der Suche nach Glück, noch handelt es sich dabei um ein Selbstfindung Buch. Viel mehr beschreibt Petra Pinzler in ihrem Buch ,
ziemlich passend und ausführlich, dass für immer mehr Menschen das persönliche Lebensglück nicht mehr nur abhängig vom wirtschaftlichen Wohlergehen ist, sondern Dinge wie Nachhaltigkeit und das umweltbewusst leben wichtiger werden. Sie sagt auch, dass in Zukunft dieses Denken noch stärker zunehmen wird und der Faktor Zeit, vor allem mit der Familie weit mehr Relevanz haben wird als Geld und Konsum.

Pinzler stellt die sich die Fragen, welche nicht immer leicht zu Beantworten sind:

UpCycling

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Die Evolutionstheorie von Charles Darwin spricht vom Überleben des Stärksten, dem "survival of the fittest". Der Mensch hält sich grundsätzlich für die stärkste Spezies, jedoch gilt es, diese Theorie zu hinterfragen. Ein sehr relevanter Kritikpunkt der Dazwischen Evolutionstheorie besagt, dass die Arten dieses Planeten unabhängig voneinander erforscht werden. Dies ist bereits ein fehlerhafter Ansatz, da die Natur als System betrachtet werden muss, in der Abhängigkeiten bzw. Symbiosen gängig sind und berücksichtigt werden müssen.
Die Annahme, dass die heute existierenden Arten die "stärksten" seien, ist eine grobe Vereinfachung und bedarf tieferer Beobachtung und Analyse.

Der 11. September 2001 in den Medien

Eine Zusammenfassung des Kapitels „4.2.2 Der 11. September 2001 in den Medien“ aus dem Buch „Bildethik – Theorie und Moral im Bildjournalismus der Massenmedien“ von Stefan Leifert, erschienen 2007 beim Wilhelm Fink Verlag, München.
geschrieben von Moritz Sonntag.

"Was man für Geld nicht kaufen kann - die moralischen Grenzen des Marktes" von Michael J. Sandel

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Michael J. Sandel beschäftigt sich in seinem Werk „Was man für Geld nicht kaufen kann“ mit der Tatsache, dass der Markt in immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens und somit auch in unseren Alltag eindringt, denn fast alles scheint heute käuflich zu sein. Der Autor wirft dabei die Frage auf, wo hier die moralischen Grenzen liegen und was dagegen unternommen werden kann.

Ästhetik und Ökonomie

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In „Ästhetik und Ökonomie“ werden zentrale Aspekte der Kultur-, Kommunikations-, und Medienwissenschaften aufgegriffen und so versucht, den interdisziplinären Charakter der Thematik zur Geltung zu bringen.

Die Frage nach dem Verhältnis von Ästhetik und Ökonomie wird unter drei Perspektiven beobachtet:

• Im Hinblick auf die Verschränkung von „Wirtschaft“ und „Kultur“ am Bespiel von Werbung und Public Relations, Unternehmenskultur und Kulturpolitik
• In Bezug auf das Spannungsverhältnis von Wirtschaftlichkeit und Qualität mit Beispielen vor allem des Rundfunks, der Zeitung, des Bestsellers und des Drehbuchs
• Die Zusammenhänge in Bezug auf die rechtliche Regelungen bzw. der Philosophiegeschichte

Plastic Planet

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Plastikeimer, Plastikteller, Plastikbecher, von klein auf sind wird von Gegenständen aus Plastik umgeben und nehmen diese für selbstverständlich, manchmal ist es praktisch unsichtbar. Sucht man heutzutage vom Menschen unberührte Natur, so gibt es diese kaum mehr. Beinahe alles hat der Mensch bereits in den unterschiedlichsten Formen in Besitz genommen. Kaum vorstellbar, dass es eine Zeit vor dem Plastik gab, in der Zahnbürsten aus Holz und Kleidung aus Naturfasern bestand.

Fast Nackt

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"Man hat es mir einmal als den Zuckererbsen-Moment beschrieben: das Schuldgefühl, das einem sagt, man tue etwas Schlechtes, wenn man eine kleine Packung Zuckererbsen kauft, die per Luftfracht von einem Feld in Kenia in das Supermarktregal, vor dem man steht, gekommen ist. Aber dieser Moment geht rasch vorbei, wenn man feststellt, oh verdammt, man hat nur och eine halbe Stunde Zeit, um einzukaufen, nach Hause zu fahren, sich zu duschen und etwas Eindrucksvolles auf den Tisch zu bringen, bevor die Schwiegereltern zum Abendessen kommen. Bedenken über „Lebensmittelkilometer“, Ausbeutung billiger Arbeitskräfte und unnötig aufwändige Plastikverpackungen können bis morgen warten. Aber morgen wird es nie.“

Die Diktatur des Profits

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„Viviane Forrester, die mit Terror der Ökonomie zur internationalen Symbolfigur einer neuen Protestbewegung wurde, zeigt nun, wie in westlichen Demokratien eine ideologische Diktatur entstanden ist, der nicht nur die Politik sondern auch die Ökonomie selbst zum Opfer gefallen ist: es ist die neoliberale Ideologie, die heute die Parteienunterschiede einebnet und nur ein Ziel kennt: den puren Profit.“
- Klappentext „Die Diktatur des Profits“

Nachhaltiges Investieren

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Nachhaltiges Investieren - Konkrete Themen und ihre Bewertung von Wolfgang Pinner

 

Stile im nachhaltigen Investment - Definitionen wie Sand am Meer?

Verlorene Werte? Medien und die Entwicklung von Ethik und Moral

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Vom Wert und Unwert der Werte (Alexander Grau)

Eigentlich spricht ja nichts gegen Werte. Werte sind Maßstäbe, sie geben Orientierung und machen so das Leben leichter. Und wenn sie zu mühsam werden und zu lästig und uns eher behindern als führen, dann darf man sie auch mal nicht ganz so wichtig nehmen. Das ist ja das Schöne an den Werten, dass sie so ausgesprochen pflegeleicht sind.

Die Hacker-Ethik

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Die Hacker-Ethik und der Geist des Informations-Zeitalters  - Himanen, Pekka

 

“Für den Hacker […] ist der Computer an sich Unterhaltung” erklärt Linus Torvald im Prolog des Buches „Die Hacker-Ethik“ von Pekka Himanen und meint damit nicht in etwa die Verwendung des Computers als Tool, sondern schlicht und einfach die Auseinandersetzung mit dem Programmieren, dem fundamentalsten Aspekt der Maschine. Ohne dem Begriff des Hackers – auch als Enthusiast zu verstehen – eine negative Wertigkeit zu geben spricht Himanen über den Bezug des Hackers auf sein Umfeld, das Netzwerk, Geld, seinen ethischen Ansichten und etwa der Verabscheuung der Verletzung der Privatsphäre durch die Nutzung von Kreditkarten.

Zukunft des Alltags

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Für die Salzburger Nachrichten hatten Reinhold Popp und Ulrich Reinhardt den Auftrag, eine wöchentliche Kolumne zu schreiben. In ihrem Buch “Zukunft des Alltags” wurden die besten Kolumnen ausgewählt.

Lebensstandard ist die Ökonomische Basis von Lebensqualität

Wer viel Geld hat ist nicht unbedingt glücklich. Menschen mit hohem Einkommen, bei denen die materiellen Bedürfnisse befriedigt sind, suchen oft nach zusätzlicher Lebensqualität durch immaterielle Werte. In einer Befragung wurde das Ergebnis bekannt, dass Lebensstandard und Lebensqualität sehr wohl einen Zusammenhang haben.

"Digitale Demenz" von Manfred Spitzer

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"Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen" von Manfred Spitzer

"Alle Schüler mit Notebooks auszustatten und die Computerspiel-Pädagogik zu fördern", so wendet sich Spitzer wehement gegen Initiativen von Politik und Industrie, in seinem Buch "Digitale Demenz". Durch wissenschftliche Studien soll festgestellt worden sein, dass soziale Online-Netzwerke mit virtuellen Freundschaften locken, doch in Wirklichkeit das Sozialverhalten beeinträchtigen und Depressionen fördern. 

Dinge, die unser Leben täglich bestimmen - ein Beispiel

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Heute: Dinge, die unser Leben täglich bestimmen. Und was wir kurz- oder mittelfristig tun können, um sie zu verändern.


Schlafen

Ecodesign

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Was ist ökologisches Design?

Die Auseinandersetzung mit den Umweltproblemen, den energetischen und menschlichen Ressourcen begann bereits Anfang der 1960er Jahre. Die Erwartungen an ein Produkt sollten sich nicht allein auf die Funktionalität und die Ästhetik beschränken. Ökologisches Design hat die Möglichkeit die Produktionsprozesse zu erneuern, die Umweltverträglichkeit zu verändern, Einsparungen bei Energie und Material, Verpackung und Transport sowie die Entsorgung der Materialien zu beeinflussen.

Grafikdesign nachhaltig

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Nachhaltiges Design ist die ausgewogene Verwendung natürlicher, sozialer und ökonomisch verträglicher Ressourcen. Ziel eines solchen Designs ist es das Wohlergehen des Planeten und der zukünftigen Generation zu erhalten. Es gibt verschiedene Definitionen von „nachhaltig“ und „Nachhaltigkeit“. In einer Ausgabe 2006 definiert WAHRIG / Deutsches Wörterbuch „Nachhaltigkeit“ auf drei Weisen:

Nach | halt | tig | keit

1. nachhaltige Beschaffenheit, Dauerhaftigkeit
2. <Forstw.> Prinzip der Bewirtschaftung u. forstlichen Nutzung von Wäldern, das einer Bewahrung des Waldbestandes sichert
3. <Wirtsch.> umwelt- u. sozialverträgliches Handeln, das die Bewahrung der Natur u. die Bedürfnisse kommender Generationen berücksichtigt

No More Bullshit

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Kalle Lasn
No more Bullshit
Die Zukunfts-Werkstatt für die 99 Prozent

Wenn Mehrhabende immer mehr haben, haben Wenighabende bald gar nichts mehr.

Die Theorie des Arschlochs als Beitrag zu einer modernen Ethik

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Der Philosoph Aaron James versucht es mal andersrum. Nicht vom Elfenbeinturm, sondern mit einem Wort, das wohl schon den meisten mal über die Lippen gekommen ist. Besonders fest im Wortschatz ist es als "ass-hole" im Englischen verankert. James präzisiert: "Ein Arschloch (...) ist er erst dann, wenn er solche Dinge aus einem tief verwurzelten Apsruchsdenken heraus tut". Er erläutert in seinem Buch die Triebhaftigkeit einiger Menschen, sich ein grösseres Stück Kuchen zu nehmen, als einem eigentlich zusteht.

Packpapierverlag Sticker

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Der wohl erfolgreichteste politische Aufkleber ist die lachende Sonne mit dem Slogan "Atomkraft - Nein Danke". Die Idee dazu hatte eine 22-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaften in Dänemark 1975. Schon bis 1977 wurden allein von den Buttons rund eine Million Exemplare in 16 Ländern verkauft¹. Eine dänische Stiftung kümmert sich um die Rechte der "Smiling Sun". Darin ist etwa vermerkt, dass die Sonne nicht abgewandelt werden darf. Dennoch gibt es viele Derivate, etwa jene vom Packpapierverlag. Dieser hat sich auf politische Aufkleber und Buttons spezialisiert.

Hier einige Ideen, was in deren Kollektion noch ergänzt werden könnte:

Ethify Yourself and how to communicate Good Life

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We are invited to give a workshop at the degrowth conference in Leipzig (September 5th 2014, 11-13, Room S313). Transition initiatives worldwide are being faced with similar challenges: beyond the need for active participants they require common rule sets, various resources depending on their activity scope and vital communication channels for their crowd and stakeholders. A typical life cycle of a local initiative (such as community gardening) is enthusiasm, group-finding, resource allocation, common activities, rule setting, communication, building alliances and sustainification. Within this special session, we will be looking at the latter four.

Oekodorf Blatusa

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Auch in Kroatien entwickeln sich Oekodoerfer. Ihr Anliegen ist es, in Gemeinschaft alternative Lebensformen mit einem geringen Ressourcenverbrauch zu entwickeln. Eine viel beachtete Initiative ist das Oekodorf Blatuša near Sizak. 2012 wurden 10 Haueser renoviert und Gaerten angelegt. Leider gibt es keinerlei beschreibungen auf Englisch oder Deutsch, vielleicht kann jemand Texte als Kommentar uebersetzen?

WE ARE TRAFFIC

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Ein viel beachtetes Projekt aus Hamburg stellt Fahrradkultur aus. Und zwar als Bildband im Internet und auch gedruckt. Über Startnext konnten die Produktionskosten von 15.000 Euro finanziert werden, der Bildband 2014 ist leider schon ausverkauft.

An diesem Projekt zeigt sich, was gute Fotografie kommunizieren kann: Lebenslust und Spass ohne erhobenen Zeigefinger.

We are the 99 Percent

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Does 99% need to suffer, so the 1% can succeed? This text refers to the 1% of the population who is looking for power and have an ideal where they influence the rest of the group (99 percent) with. Especially on economic inequality this is a huge problem. With the 1 percent we mean bank CEO’s and the top of the large corporations.

In our world, 1% of the (wealthiest) people take almost 25 percent of the nations income. They have the best houses, education, doctors and lifestyle. Although they have enough money en wealth, they don’t seem to share with the rest of the group (99 percent).

ACT DON’T SLACKT

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ACT DON’T SLACKT

We live in the age of social media. This means that lots of our conversations happen online through instant messaging, more people get their news from status updates and tweets than newspapers and we spend far too much time watching funny viral cat videos. Social media has revolutionised the way we receive and share information. Consequently the raised fist of activism has been replaced by the quick click of a Facebook like.

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