Einführung in die Wirtschaftsethik

Einführung in die Wirtschaftsethik
von Karl Homann und Christoph Lütge

In den ersten 2 Kapiteln beschreiben Homann und Lütge in ihrem Buch die wichtigsten Begriffe und Theorietypen der Ethik. Danach folgt ein Kapitel, welches über ein zweifaches Verständnis von Wirtschaftsethik, sowie deren Abhängigkeit zu einem zweifachen Verständnis der Ökonomik skizziert und das präferierte hervorhebt. In den letzten Kapiteln werden theoretische Optionen skizziert, die der Wirtschaftsethik zur Klärung des Problems von Marktwirtschaft und Ethik offen stehen.

Welche Werte hat der Autor im Sinn?
• Gerechtigkeit
• Umsicht
• Balance
• Kooperation
• Fairness
• Zufriedenheit

Wie kann man diese Werte in Unternehmen oder Organisationen bewerben?
Gerechtigkeit: Durch Gesetze und Rechte. Gleichbehandlung aller.
Umsicht: Produktion ohne der Umwelt zu schaden.
Balance: Wende das 4in1 Prinzip an: Gleich viel Zeit und Energie aufwenden für a) Erwerbsarbeit, b) Sorgearbeit, c) bei Kultur, Sport und Bildung und d) bei der Mitgestaltung deiner Umgebung.
Kooperation: Zusammenarbeiten.
Fairness: Sich angemessen, ehrlich und respektvoll verhalten und nicht  blenden lassen, weder von Menschen, Dingen oder Medien. Jede und jeder soll dieselben Chancen haben.
Zufriedenheit: Qualitätsvolle Dienstleistungen oder Produkte anbieten.

Gibt es eine typische ethische Dilemma Situation? Wie wird sie gelöst?


Das Anbieter-Dilemma:



Die Dilemmastruktur wird durch Wettbewerb (Konkurrenzdruck) charakterisiert. Kooperieren die Anbieter so ergibt das ein Kartell, andernfalls ein Wettbewerb oder der andere Anbieter wird eingeschränkt.

Das Anbieter-Nachfrager-Dilemma:



Die für alle Seiten beste Lösung, also die Kooperation, ist der allgemeine Wettbewerb. Die Ausbeutungslösungen sind Kartelle auf der Anbieter- und Nachfrager-Seite. Auf der anderen Seite steht das bilaterale Monopol beispielsweise die Tarifautonomie bei der Lohnfindung.
Für Anbieter und Nachfrager ist es am vorteilhaftesten, Leistungen zu erhalten, die versprochene Gegenleistung aber nicht (oder nicht im vollem Umfang).
Dadurch lässt sich der funktionierende Markt mit Hilfe von zwei etablierten, weil erwünschten, Dilemmastrukturen und einer unterwünschten, zu überwindenden, Dilemmastruktur darstellen.


Lösung für die beiden Dilemmas:
Die Akteure müssen gemeinsam kooperieren um die Wettbewerbsprozesse (die Dilemmastrukturen) zu überwinden. z. B. Wettbewerb nur mit friedlichen Mitteln.

 

Mark M.

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